Film

Alles was kommt

Alles was kommt

Nathalie ist glücklich und absolviert ihr Leben mit Bravour. Alles scheint in schönster Ordnung zu sein und sie glaubt, nichts könne sie aus ihrer Laufbahn werfen. Als Lehrerin an dem Pariser Lycée unterrichtet Nathalie Philosophie und ist schon lange mit ihrem Mann selig verheiratet. Dazu kommt, dass sie neben ihrem Beruf noch Schulbücher bzw. philosophische Ergüsse in einem Verlag veröffentlicht und damit ziemlich erfolgreich ist. Die Lehrerin hat mit ihrem Mann zusammen zwei Kinder, die bereits fast erwachsen sind. Sie lebt ein gutbürgerliches und erfülltes Leben. Ab und zu macht die exzentrische Mutter ihr das Leben schwer und stellt ihre Geduld auf die Probe.

Am Tag sowie in der Nacht buhlt sie um die Gunst ihrer Tochter. Eines Tages offenbart ihr ihr Mann Heinz, dass er eine andere Frau liebt und sie verlassen will. Dann erfährt sie auch noch, dass ihre Bücher nicht mehr veröffentlicht werden sollen, weil diese angeblich zu altbacken und unmodern sind. Als der Tag kommt, an dem ihre Mutter in ein Altersheim ziehen muss, kommt die in Paris lebende Philosophielehrerin Nathalie mit ihrer plötzlichen Freiheit nicht mehr klar. Sie fühlt sich mit zu vielen Problemen konfrontiert und auch das überraschende “Aus” ihrer langjährigen Ehe bereitet ihr ziemliches Kopfzerbrechen.

Nathalie muss ihr Leben gänzlich neu überdenken und sortieren, denn bisher hatte sie größere Gedanken immer nur gelehrt. Jetzt sucht sie nach neuen Wegen, um ihren Alltag wieder in Einklang zu bringen. Von Fabian, ihrem ehemaligen Schüler, erfährt sie, was es heißt, eine gelebte Freiheit mit Philosophie zu vereinigen. Mit erhobenem Haupt versucht Nathalie, allen schwierigen Widerständen zu trotzen und offen für das Neue zu bleiben, egal, was auch noch kommen mag. “Alles was kommt” ist eine sehr bewegende Studie, die das Thema Älterwerden und Einsamkeit beschreibt. Sie wurde hauptsächlich für die weibliche Zuschauerschaft ab 50 Jahren gemacht!