Film

Amerikanisches Idyll

In dem im Jahre 2016 veröffentlichten Film “Amerikanisches Idyll” wird der Roman von Philip Roth verfilmt. Der Film thematisiert eine Geschichte einer US- amerikanischen Familie, die durch die terroristischen Aktivitäten der Tochter ganzheitlich ruiniert wird.
Der Film sowie der Roman spielen in den 60er Jahren in Amerika. Der Protagonist namens Seymour „Swede“ Levov führt zu der damaligen Zeit ein perfektes Leben. Der Mann, der jüdische Wurzeln besitzt, war zu seinen Schulzeiten ein beliebter und erfolgreicher High School Athlet.Nach seinem Schubschluss heiratete er die Schönheits-Königin Dawn und übernahm erfolgreich das Unternehmen seines Vaters. Als der Vietnamkrieg, in den Amerika intervenierte, ausbrach, verändert sich das Leben von “Swede” schlagartig zum negativen. Diese liegt daran, dass sich seine Tochter namens Merry mit politisch motivierten Aktivisten unter der Führung von Rita Cohen einlässt, die vehement gegen die Intervention Amerikas in den Vietnam Krieg kämpfen und dementsprechend unterschiedlichste Vorkehrungen dafür treffen. Die Folge daraus sind, ein Bombenattentat, ein Toter und ein Trauma, das Swede nie wieder loslassen wird. Die Tochter hatte sich also politisch sowie terroristisch radikalisiert.

Die Handlung dieses Filmes zeigt prägnant, dass in diesem eine aktuelle Thematik behandelt wird. Schon das damalige Buch von Philip Roth war ein Bestseller und auch der Film soll dieses nun werden.

Als positiv ist dem Film anzumerken, dass die Thematik der heutigen Zeit entspricht und die Radikalisierung eines Familienmitglieds anhand einer detailgetreuen geschichte verdeutlicht wird. Die Eltern, die von McGregor und Jennifer Conelly zeigen eine tolle Schauspielerleistung und prägen den Film erheblich. Sowohl die Mutter, als auch der Vater versuchen die Wahrheit so lange wie möglich zu verdrängen und werden letzendlich doch von der Realität eingeholt. Der Zerfall einer beliebten und erfolgreichen Familie wird dabei schauspielerisch exzellent umgesetzt.

Negativ ist bei dem Film zu nennen, dass kaum Familienszenen mit der Tochter gezeigt werden, wodurch die Dymanik innerhalb der Familie vor der Radikalisierung der Tochter ungewiss ist.